Vortrag im Rahmen der Psychodynamischen Werkstattgespräche der APH
Einladung zum Vortrag im Rahmen der Psychodynamischen Werkstattgespräche der APH
„Schlaf und Traum – zur Entwicklung der Traumdeutung nach Freud“ und zum "Traumseminar"
Freitag, 11.09.2026 von 20:00 – 22:00 Uhr
und Samstag, 12.09.2026 von 10:00 bis 15:00 Uhr
Christiane Schrader
Diplom-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin. Psychoanalytikerin (DPV, IPV, DGPT), PP, Lehrtherapeutin, Supervisorin, Dozentin, tätig in eigener Praxis in Frankfurt am Main. Lehrtherapeutin, Supervisorin und Dozentin. Mitinhaberin des Instituts für Alterspsychotherapie und Angewandte Gerontologie. Mitglied der Arbeitsgruppe Psychoanalyse und Altern, Kassel. Sie ist regelmäßig Dozentin bei den Psychodynamischen Tagen Langeoog. Chairdes Forum on Aging der EPF. Publikationen zur weiblichen Entwicklung – im Alter, zum Körper im Alter, zum (transgenerationellen) psychischen Trauma, über chronisch depressive Patient*innen sowie (zusammen mit Ingrid Möslein-Teising) über Margarete Mitscherlich-Nielsen.
Vortrag:
Obwohl selten gemeinsam behandelt, sind Schlaf und Traum ineinander verwoben. Im Vergleich zum Traum wird der Schlaf von PsychotherapeutInnen oft wenig beachtet und seine Charakteristika sind nicht unbedingt geläufig. Deshalb wird der Schlaf unter kulturgeschichtlichen Aspekten, in seinen Veränderungen im Lebenslauf, seiner neurobiologischen Verankerung und hinsichtlich seiner Störungen dargestellt. Nach einer kurzen Rekapitulation von Freuds wird die weitere Entwicklung des Verständnisses von und der Arbeit mit Träumen entlang zweier Linien skizziert. Die eine führt von Freuds Betonung des latenten Traums und Traumgedankens zur Betonung des manifesten Traums. Die andere folgt einer gegenläufigen Richtung, nämlich der Ausweitung des Träumens bzw. der Traumfunktionen und des träumerischen Denkens auf das Denken überhaupt. Ferner wird auf wichtige Traumdeutungsoptionen und Träume in der Forschung eingegangen.
Vertiefung:
In jeder der drei Seminarsitzungen, wird mit einem Traum gearbeitet, den eine Teilnehmerin oder ein Teilnehmer aus einer tiefenpsychologischen und analytischen Behandlung vorstellt. In der von Fritz Morgenthaler begründeten und von Reimut Reiche fortgeführten und konzeptionell fortgeschriebenen Arbeit mit dem Traum in der Gruppe wird ausschließlich von der Traumerzählung ausgegangen. Ich habe dieses Seminar insofern erweitert, als wir alle sinnlichen, affektiven und zwischenleiblichen Reaktionen und Phänomene, die in der Gruppe auftauchen oder auch andere Gruppenphänomene, mit einbeziehen aber natürlich auch die Arbeit mit Assoziationen berücksichtigen. In dieser Phase kann die oder der Vortragende schweigen und zuhören. Diese/r wird in etwa der letzten halben Stunde wieder mit einbezogen, um den Traum in den Kontext der Behandlung zu stellen (z.B. unbewusste Konflikte, Übertragung). Insofern verfolgt das Traumseminar das Ziel, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit der Arbeit mit Träumen vertrauter zu machen und zugleich ein Stück kasuistische Arbeit zu ermöglichen.
Um die Veranstaltungen gut vorbereiten zu können, bitten wir um Anmeldung bis zum 28. August 2026.
Vortrag 11.09.2026:
ID-Akademie: 2647
online ID-Akademie: 2648
Teilnehmerzahl: maximal 35 in Präsenz
danach hybrid
Anmeldung: erforderlich
Ort: APH, Seewartenstraße 10
Gebühr: 25,00 €
APH-Mitglieder: 20,00 €
WeiterbildungsteilnehmerInnen: 15,00 €
Fortbildungspunkte: 2
Vertiefung 12.09.2026:
ID Akademie: 2649
Teilnehmerzahl: maximal 20
Anmeldung: erforderlich
Ort: APH, Seewartenstraße 10
20459 Hamburg
Gebühr: 120,00 €
APH-Mitglieder: 100,00 €
WeiterbildungsteilnehmerInnen: 60,00 €
Fortbildungspunkte: 6
Mit besten Grüßen
Dörte Schult
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Sekretariat Verein und Fortbildung
Arbeitsgemeinschaft für integrierte Psychoanalyse,
Psychotherapie und Psychosomatik Hamburg (APH) e. V.
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