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Psychoanalytische Filmbesprechungen: "Werk ohne Autor" (2018)

Datum: 4. Februar 2026

„Werk ohne Autor“ (2018, Regie: Florian Henkel von Donnersmark)

Der 2018 erschienene, hochdotierte und oscarnominierte Film von Florian Henkel von Donnersmark „Werk ohne Autor“ (im Original „Never look away“), angelehnt an die Biografie des Künstlers Gerhard Richter, beschreibt in eindrücklicher Weise über drei Zeit- und Ideologieepochen hinweg das existenzielle Ringen des Künstlers Kurt Barnert um seine Ausdrucksmittel. Dabei öffnet sich der Blick auf frühe Kindheitsbeziehungen und –erfahrungen, auf traumatische Erlebnisse, auf „zufällige“ und absichtsvolle Begegnungen, auf wissentliche und unwissentliche Verarbeitung im kreativ-künstlerischen Akt. Die psychoanalytische Betrachtung will sich mit der Dynamik des Unbewussten, mit Konzepten der Verdrängung, des Vergessens und des Erinnerns beschäftigen und sich mit der Frage befassen, ob und wie Verarbeitung von Traumata in der Berührung mit Kunst, im schöpferischen Akt, stattfinden kann.

Datum: Mittwoch, 04.02.2026
Uhrzeit: 19:30 Uhr bis ca. 23:00 Uhr
Ort: Kino 8 ½, Nauwieserstraße 19, 66111 Saarbrücken

Veranstaltungsleitung und Moderation: Frau Dipl.-Psych. Christine Pop - Psychoanalytikerin in eigener Praxis niedergelassen
Referentin: Frau Dipl.-Psych. Annette Bruhn - Psychoanalytikerin in eigener Praxis niedergelassen

Bitte beachten Sie den frühen Beginn des Films um 19:30 Uhr. Es wird der reguläre Eintrittspreis des Kinos erhoben, der Vortrag und die Besprechung sind kostenfrei. Bitte beachten Sie auch die aktuelle Tagespresse bzw. Website des Kinos für etwaige Terminänderungen. Die Anerkennung als Fortbildungsveranstaltung ist bei der Ärztekammer des Saarlandes beantragt (3 Punkte). Ein Fortbildungszertifikat wird nach Hinterlegung der persönlichen Daten (Name, Titel, Adresse) ausgehändigt.

Saarländisches Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie e.V.