16. DDPP-Kongress „Wahn als Konstruktion von Bedeutung - Folgen für Psychotherapie und Gesellschaft“
Liebe InteressentInnen der Psychotherapie von Menschen mit Psychosen,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
„Wahn als Konstruktion von Bedeutung – Folgen für Psychotherapie und Gesellschaft“ – der 16. DDPP-Kongress an der Charité Berlin findet vom 08. bis 10. Mai 2026 in der alten Nervenklinik am Campus Mitte statt!
Wahn wird häufig verstanden als krankheitsbedingte, fehlerhafte, scheinbar unverständliche Beurteilung der Realität. Der Bedeutung dieses Phänomens für Betroffene, aber auch für das Menschsein an sich, wird dieser Definitionsversuch kaum gerecht. Wer wahnhaft wird, konstruiert Bedeutung - um sich herum, aber auch für sich selbst – zur Not auch um den Preis des Bezugs zur geteilten Realität. Die subjektive Bedeutung der Wahninhalte ist individuell sehr verschieden ausgeprägt. Es lohnt sich, dieser Bedeutung nachzugehen.
Was kann Psychotherapie hierzu beitragen? Wir wollen diesen Fragen nachgehen- unter der Annahme, dass dem Menschen Bedeutung zu geben, als Mensch Bedeutung zu haben, eine zentrale Bedeutung zukommt.
Für dieses Thema konnten wir als Referent:innen Prof. Dr. Thomas Bock (Hamburg), Prof. Dr. Dr. Andreas Heinz (Tübingen), Jascha Mai (Berlin), Dr. Julian Möller (Basel), Dipl.-Psych. Simon Ohlig (Berlin) und Dr. Hans Schultze-Jena (Hamburg) gewinnen. Diskussionen auf dem Podium wie im Publikum und die beliebten Fallseminare werden die Vorträge rahmen.
Am 09. und 10. Oktober 2026 wird dann das Herbstsymposium des DDPP das Thema des Maikongress weiterführen und online mit Präsenzmöglichkeit stattfinden. Vorträge, Workshops und Fallseminare haben die Vertiefung und Erweiterung des eigenen Wissens wie auch die gemeinsame Diskussion zum Ziel.
Bei der Buchung beider Kongresse wird ein Frühbucherrabatt von 20% gewährt. Eine separate Anmeldung zum Herbstkongress wird ab dem Spätsommer möglich sein.
Das Programm und Anmeldemöglichkeiten finden Sie hier. Den Flyer können Sie hier herunterladen.
Herzlich eingeladen sind alle Berufsgruppen, die im psychiatrischen Bereich tätig sind. Einige der Fallseminare und alle Vorträge sind auch für Betroffene/Erfahrene und Angehörige offen.