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Archiv 2013

Dezember 2013 / Stellungnahme von DGPT, bvvp und VAKJP zum aktuellen Positionspapier des GKV-Spitzenverbandes zum Bereich Psychotherapie

Der GKV-Spitzenverband hat am 27. November 2013 ein Positionspapier „Reform des Angebots ambulanter Psychotherapie – Vorschläge der Gesetzlichen Krankenkassen“ veröffentlicht. 

Die DGPT hat dies zum Anlass genommen, gemeinsam mit dem Berufsverband der Vertragspsychotherapeuten (bvvp) und der Vereinigung Analytischer Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten in Deutschland (VAKJP) hierzu eine Stellungnahme zu erarbeiten.

PDF Download der Stellungnahme

Dezember 2013 / Pläne der geplanten „Großen Koalition“ von CDU/CSU und SPD im Bereich Gesundheit – hier insbesondere die aus Sicht der DGPT relevanten Punkte.

Die Ergebnisse der Arbeitsgruppe „Gesundheit und Pflege“, mit den Verhandlungsleitern Jens Spahn (CDU) und Karl Lauterbach (SPD), sind nach weiteren Absprachen unter den Parteivorsitzenden in den Koalitionsvertrag aufgenommen worden.

Das gesamte Dokument erhalten Sie PDF hier.

Wir haben im Wesentlichen den Teil der AG „Gesundheit und Pflege“ Kap. 2.4 – S. 75-86) als Grundlage für unsere Kommentierung genommen, die im aktuellen MitgliederRundschreiben der DGPT (4/2013) veröffentlicht wird.

September 2013 / Personalia - Neuer Geschäftsführender Vorstand gewählt

Berlin, 27. September 2013 – Die Mitglieder der DGPT haben auf der 64. Jahrestagung in Berlin (26. – 29. September 2013) einen neuen Geschäftsführenden Vorstand gewählt.

Neue Vorsitzende ist Diplom-Psychologin und Psychologische Psychotherapeutin Susanne Walz-Pawlita, die sich für das Vertrauen der Mitglieder bedankte. „Es ist mir ein großes Anliegen, die psychoanalytisch begründeten Verfahren in der vertragsärztlichen Versorgung zu vertreten, die Belange der psychoanalytischen Institute und Fachverbände in den Diskussionen zur Novellierung des Psychotherapeutengesetzes und der ärztlichen Weiterbildungsordnungen zu vertreten und die kulturelle Bedeutung der Psychoanalyse auch in Zukunft durch eigene Beiträge in den sozialen, kulturellen und gesellschaftspolitischen Zusammenhängen deutlich zu machen“, sagte die Vorsitzende. Dafür benötige sie die Unterstützung aller Gruppen in der DGPT. Ziel der DGPT ist der Einsatz für eine bedarfsgerechte psychotherapeutische Versorgung in Deutschland und die Kooperation mit allen anderen psychotherapeutischen Fachgesellschaften und Verbänden.

PDF Download der Pressemitteilung

17. September 2013 / Neuer Vorstand der Psychotherapeutenkammer
Berlin gewählt

 Zum dritten Mal wurde unser Mitglied Dipl.-Psych. Dipl.-Päd. Michael Krenz (Berliner Forum Psychotherapie, Psychodynamische Verfahren und Psychoanalyse) als Präsident der Kammer erneut bestätigt. Ebenfalls wurden wieder gewählt: Die bisherige Vizepräsidentin Dorothee Hillenbrand (Vereinigung Berliner PsychotherapeutInnen), Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut Christoph Stößlein, Heinrich Bertram (Berliner Bündnis für Psychische Gesundheit) und Prof. Dr. Armin Kuhr (Neue Wege).

Die neuen Vorstandsmitglieder sind: Doreen Röseler für den "Angestellten"-Bereich (Berliner Forum), Dr. Joachim Meincke (Vereinigung Berliner Psychotherapeuten) und Eva-Maria Schweizer-Köhn (Berliner Bündnis für Psychische Gesundheit).

Die DGPT gratuliert allen Gewählten und wünschen ihnen viel Erfolg und Ausdauer.

Juli 2013 / „Ausbildung von Psychotherapeuten - Verfahrensbezug ist wichtig" von Petra Bühring. Deutsches Ärzteblatt, PP, Heft 7, Juli 2013

PDF Link zum Artikel

Juni 2013 / „Was passiert wirklich in der Psychotherapie? Die Ergebnisse der Studie QS-Psy-Bay“ – Informationsveranstaltung der DGPT, 20. Juni 2013 im Logenhaus, Berlin

Vor dem Hintergrund eines steigenden Bedarfs an Psychotherapie einerseits und an Qualitätssicherung andererseits initiierte eine Initiativgruppe in Bayern ambulant arbeitender Psychotherapeuten das Pilotprojekt QS-PSY-BAY, das dann von der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns unterstützt, vom Verband der Ersatzkassen e. V. finanziert und von ausgewiesenen Wissenschaftlern aus dem Feld der Psychotherapieforschung begleitet wurde. Ziel war die Entwicklung und Erprobung eines neuen Systems zur fortlaufenden Qualitätssicherung im ambulanten Setting, non-punitiv und verfahrensübergreifend mit praxisübergreifendem Feedback über Therapieprozess und Therapieergebnisse.

Die ersten Ergebnisse der Studie liegen vor: Sie deuten darauf hin, dass mit der ambulanten Psychotherapie beeindruckende Effektgrößen bei den behandelten Patienten erzielt wurden, die im oberen Drittel internationaler metaanalytischer Vergleichsuntersuchungen liegen.

Die DGPT, deren Vertreter das Projekt mit initiiert haben und in den Projektgremien vertreten sind, nahm die positiven und spannenden Studienergebnisse zum Anlass, sie einem größeren Publikum auf Bundesebene vorzustellen und mit Sachverständigen aus Wissenschaft und Politik zu diskutieren.

PDF Tagungsbericht

Vorträge

PDF Wolfgang Zöller

PDF Ellen Bruckmayer

PDF Dr. Dietmar Kramer

PDF Prof. Bernhard Strauß

PDF Anna Zimmermann

Juni 2013 / Fachtagung „Qualität sichern - Fachliche und strukturelle Perspektiven für eine Reform der Psychotherapieausbildung“

Die Debatte um die Ausgestaltung des Psychotherapiestudiums an einer Hochschule wirft eine Vielzahl von Fragen und Herausforderungen auf, die auf dem Weg dorthin zu bewältigen wären.

Die veranstaltenden Fachverbände der am 13. Juni im Berliner Logenhaus ausgerichteten Fachtagung „Qualität sichern – Fachliche und strukturelle Perspektiven für Reform der Psychotherapieausbildung“ wollten einen Beitrag zum aktuellen Stand der Diskussion leisten, der insbesondere inhaltlich-fachliche Argumente ins Zentrum der Auseinandersetzung rückt. Es gilt, das hohe Niveau der heutigen Psychotherapieausbildung und damit der psychotherapeutischen Versorgung in der Bundesrepublik zu sichern.

Die Veranstaltung war mit über 300 Teilnehmern sehr gut besucht. Den Bericht zur Veranstaltung sowie die Begrüßungen / Vorträge / Schlussworte finden Sie nachstehend.

PDF Tagungsbericht

 

Begrüßung

PDF Begrüßung Ruggaber

PDF Begrüßung Walz-Pawlita

 

Vorträge

PDF Vortrag Strauß

PDF Vortrag Willutzki

PDF Vortrag Schäfer

PDF Vortrag Könning

PDF Vortrag Wiesemüller

PDF Vortrag Hanswille

PDF Vortrag Trautmann-Voigt

PDF Vortrag Timmerman

PDF Vortrag Gleiniger

 

Schlussworte

PDF Schlusswort Ruggaber

PDF Schlusswort Walz-Pawlita

Juni 2013 / Positionspapier der DGPT zur Weiterentwicklung des Gutachterverfahrens im Rahmen der Psychotherapie-Richtlinie

Der Geschäftsführende Vorstand der DGPT nimmt die Diskussion um die Weiterentwicklung des Gutachterverfahrens auf. Dazu werden die nachfolgenden Vorschläge unterbreitet, um Aufwand und Kosten des Gutachterverfahrens zu reduzieren, ohne die Sicherung der Prozess- und Ergebnisqualität zu mindern.

PDF Download des Positionspapiers

Mai 2013 / Stellungnahme der DGPT an die Mitglieder des Gesundheitsausschusses wegen der Mindestversorgungsanteile für psychotherapeutisch tätige Ärzte

Seit 1999 werden überwiegend oder ausschließlich psychotherapeutisch tätige Ärzte, Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- Jugendlichenpsychotherapeuten in der Bedarfsplanungs-Richtlinie in einer Gruppe (Arztgruppe Psychotherapeuten) zusammengefasst.  Gleichzeitig  war  ein  Mindestversorgungsanteil für  Ärzte festgeschrieben; die sog. „Ärztequote“.

Der Änderungsantrag 8 (A.-Drs.  17(14)0412)  zum Entwurf  eines  Dritten Gesetzes zur Änderung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften  (BT-Drs. 17/13083) sieht eine  Verlängerung der Regelung zu  den Mindestversorgungsanteilen in § 101 Absatz 4 Satz 5 SGB V um zwei Jahre vor.

Die DGPT begrüßt den Änderungsantrag Nr. 8 ausdrücklich, wobei die zeitliche Befristung inhaltlich jedoch nicht nachvollziehbar erscheint.

PDF Link zur Stellungnahme

Mai 2013 / 60 Jahre VAKJP / Grußwort der stellv. Vorsitzenden
der DGPT, Dipl.-Psych. Susanne Walz-Pawlita, anlässlich der
Jubiläumstagung in Stuttgart

Wir gratulieren der Vereinigung Analytischer Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten zur 60. Jubiläumstagung, die unter dem Titel „Zwischen-Zeit. Latenz als Verschränkung von Vergangenem und Zukünftigem oder: Vom Geben und Nehmen der Zeit in der analytischen Psychotherapie von Kindern und Jugendlichen“ stattfand.

Frau Walz-Pawlita betonte die enge Verbindung zwischen den beiden Gesellschaften VAKJP und DGPT auf der Basis des gemeinsamen Verfahrensbezugs sowie wegen der lang bewährten, guten politischen und persönlichen Kooperationen und Koalitionen auf unterschiedlichen Ebenen.

PDF Den Download der Rede finden Sie hier.

Mai 2013 / Psychotherapeutische Versorgung nach Kassenart:
Zwangsüberweisung statt Patientenwille?

Stellungnahme der DGPT zum aktuellen Vorgehen der Techniker Krankenkasse

Die Techniker Krankenkasse schlägt vor, psychisch erkrankten Versicherten einen passenden Therapeuten zuzuweisen. „Wir lehnen diese Einschränkung des freien Zugangs von Patienten zu Ärztlichen und Psychologischen Psychotherapeuten strikt ab“, sagt der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie (DGPT), Dr. Bernhard Janta. „Die TK sollte besser Mittel für weitere Therapieplätze zur Verfügung stellen, anstatt ein System zu propagieren, in dem von ihr bestallte Psychotherapeuten eine TK-genehme Zuweisungsentscheidung treffen. Die Aufklärung und Erhellung der Diskrepanz zwischen behandelter und wahrer Prävalenz psychischer Erkrankungen lässt sich keinesfalls mit Mitteln der Zuweisung oder Steuerung von Patienten beseitigen.“

PDF Link zur Pressemitteilung

April 2013 / „Erfolg für die Meinungsfreiheit"

Unser Mitglied und Vorsitzender des Landesverbandes Baden-Württemberg,  Dr. med. Karl Metzner, wurde als Mitunterzeichner einer kritischen Stellungnahme des Unabhängigen Fachausschusses Psychotherapie in Baden-Württemberg (UFA) zum aktuellen Selektivvertrag (PNP-Vertrag) abgemahnt und anschließend von der „MEDIVERBUND Aktiengesellschaft“, der MEDI Baden-Württemberg e.V. sowie der AOK Baden-Württemberg auf Unterlassung verklagt.

Die Verbände DGPT, bvvp und VAKJP haben Herrn Dr. Metzner aktiv unterstützt. Der BAG hat sich durch eine Spende an den Verfahrenskosten beteiligt.

Das Landgericht (LG) Heidelberg hat in erster Instanz festgestellt, dass die angegriffenen Äußerungen des UFA der Meinungsfreiheit unterliegen und weiterhin in gleicher Weise getätigt werden können. MEDI und AOK haben nun gegen dieses Urteil Berufung eingelegt. Das erstinstanzliche Urteil ist demnach nicht rechtskräftig.

Um weiterhin unseren Mitgliedern innerhalb politischer Diskussionen über Selektivverträge im Gesundheitswesen den Rücken stärken zu können, wird die DGPT
Herrn Dr. Metzner weiterhin organisatorisch und finanziell unterstützen.

 

Den bisherigen Verlauf dieses Verfahrens möchten wir Ihnen nachstehend zur Kenntnis geben.

Information des Geschäftsführenden Vorstandes der DGPT zum Prozess

PDF Download

„Erfolg für die Meinungsfreiheit“ – Ausführliche Darstellung des
Verfahrenshintergrundes

PDF Download

Anlagen zu „Erfolg für die Meinungsfreiheit“:

1.   Urteil des Landgerichts Heidelberg vom 28. Januar 2013 (nicht rechtskräftig)

PDF Download

2.   Klagerwiderung vom 23.08.2012

PDF Download

3.   Stellungnahme zum geplanten regionalen Honorarverteilungsmaßstab in BW und zur Bereinigung bei Ad-hoc-Einschreibung  des Unabhängigen Fach-Ausschusses Psychotherapie Baden-Württemberg vom 27.02.2012

PDF Download

April 2013 / Brief der DGPT zu den Aktivitäten des Vorstandes der BPtK bzgl. der „Ärztequote“ in der Bedarfsplanung

Die DGPT hat ein Schreiben an den Präsidenten der BPtK, Prof. Rainer Richter, gerichtet. Hintergrund ist eine politische Initiative des BPtK-Vorstands mit dem Inhalt, „dass eine Verlängerung der Ärztequote die Sicherstellung der psychotherapeutischen Versorgung insbesondere in ländlichen Regionen Ostdeutschlands nachhaltig gefährdet“.

Der Geschäftsführende Vorstand der DGPT hält diese Stoßrichtung der BPtK für wenig geeignet, die Sache der Psychotherapie nach außen zu vertreten. Die Psychotherapie sei kein „Besitz“ einer oder zweier Berufsgruppen.

PDF Schreiben an Prof. Rainer Richter

PDF Auszug aus dem Bericht des BPtK-Vorstands

März 2013 / Positionspapier des Geschäftsführenden Vorstands der DGPT in der aktuellen Diskussion um die Direktausbildung und Rahmenempfehlungen für Modelle einer psychotherapeutischen Ausbildung späterer Psychologischer PsychotherapeutInnen und Kinder- und Jugendlichen-psychotherapeutInnen an der Hochschule (sog. „Direktausbildung“)

Aktualisierte Stellungnahme des Geschäftsführenden Vorstands der DGPT vom 10. März 2013

Wie bereits in der DGPT-Stellungnahme vom 24. April 2012 ausgeführt, setzt sich die DGPT zur Sicherung der Qualität der Ausbildung für den Erhalt der postgradualen Ausbildung nach dem bisherigen Grundmodell des Psychotherapeutengesetzes uneingeschränkt ein; sie votiert für eine vertiefte verfahrensorientierte Ausbildung, die aus Theorie, supervidierter Praxis und Selbsterfahrung im Anschluss an einen qualifizierten wissenschaftlichen Hochschulabschluss besteht.

Eine Vorstandskommission der DGPT hat nun für den Fall einer approbationsbegründenden Hochschulausbildung Eckpunkte erarbeitet, die (aus Sicht der psychoanalytischen Fachgesellschaften und Institute) relevante und unverzichtbare Mindestvoraussetzungen für alle wissenschaftlich anerkannten Verfahren formuliert.

Insofern ist auch dieser Vorschlag als Rahmen für mögliche Modelle nur im Kontext der vom Bundesministerium für Gesundheit angestoßenen aktuellen Reformdiskussion einer möglichen psychotherapeutischen „Direktausbildung“ mit Approbation nach einer Staatsprüfung als Hochschulabschluss zu verstehen.

PDF Stellungname vom 10. März 2013

Stellungname vom 24. April 2012

Januar 2013 / Ergebnisse der KBV-Befragung zur Zukunft des Sicherstellungsauftrags

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung hat im Auftrag der KBV-Vertreterversammlung alle rund 150.000 Vertragsärzte und Vertragspsychotherapeuten zur Zukunft des Sicherstellungsauftrags befragt. Auch die DGPT hatte darauf hingewiesen und um Beteiligung geworben (Link). Die Beteiligung fiel ausgesprochen hoch aus: Rund 80.000 Vertragsärzte und -psychotherapeuten (53%) haben sich an der Umfrage beteiligt.

Nunmehr liegen die Ergebnisse vor: Die deutliche Mehrheit der Ärzte und Psychotherapeuten – nämlich drei Viertel – unterstützt das Grundprinzip der Sicherstellung durch die ärztliche Selbstverwaltung. Nur sechs Prozent sagen, dass dieses System keine Zukunft hat und komplett ersetzt werden muss. Allerdings möchte auch eine große Zahl der Vertragsärzte und Vertragspsychotherapeuten, dass sich die Rahmenbedingungen für die Versorgung der Patienten entscheidend verbessern.

PDF Ergebnisse der Befragung zum Sicherstellungsauftrag

PDF Ergebnisse und Hintergründe

PDF infas Präsentation

PDF infas Tabellenband