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Mitteilungen

September / 2016 BMG beanstandet den aktuellen PT-Richtlinienbeschluss des G-BA

Die vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) beschlossenen Änderungen der Psychotherapie-Richtlinie sind jetzt vom Bundesministerium für Gesundheit wieder infrage gestellt worden, teils in unserem Sinne, teils aber auch nicht in unserem Sinne.

Die DGPT beleuchtet in einer Stellungnahme die aktuellen Entwicklungen.

PDF Download der Stellungnahme

Download der Anlage  - Schreiben an das BMG (nur für DGPT-Mitglieder abrufbar)

Bitte loggen Sie sich ein, um die Anlage aufzurufen.

August 2016 / Schweigepflicht Ärztlicher und Psychologischer Psychotherapeuten

Die DGPT hat die Äußerungen verschiedener Politiker, zuletzt des Innenministers de Mazière zum Anlass genommen, eine Stellungnahme zur Schweigepflicht von Ärztlichen und Psychologischen Psychotherapeuten abzugeben. Die dort enthaltenen Darlegungen wurden im Wesentlichen von unserem Mitglied Dipl.-Psych. Jürgen Thorwart zusammengestellt. Wir danken ihm für diesen qualifizierten Beitrag.
 
PDF Download der Stellungnahme

Juni 2016 / ZiPP: Bundesweite Befragung zu den Praxiskosten

Das „Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung“ (Zi), welches von der KBV und allen KVen getragen wird, hat auch dieses Jahr wieder 47.200 niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten angeschrieben und um Mitwirkung, d.h. um das Ausfüllen des ZiPP -Fragebogens mit Hilfe des jeweiligen Steuerberaters, gebeten. Im vergangenen Jahr nahmen etwa 5.000 Ärzte und Psychotherapeuten am ZiPP teil. Im Fokus der diesjährigen Umfrage stehen die Jahre 2012 bis 2015. ZiPP bezeichnet die jährliche Erhebung des Zi in Form einer „repräsentativen Längsschnittstudie zur Kosten- und Leistungsstruktur in Arztpraxen“. Die Befragung liefert der KBV wichtige Daten für die jährlichen Honorarverhandlungen mit den Krankenkassen. Jede Praxis profitiert auch direkt von der Teilnahme, da für die teilnehmenden Praxen neben der Aufwandsentschädigung auch ein individueller Praxisbericht erstellt wird, der die Situation der eigenen Praxis der anderer in derselben Fachgruppe gegenüber stellt. Mitglieder der DGPT können sich, wie in den Vorjahren, bei Fragen direkt an die Geschäftsstelle der DGPT richten. Weitere Informationen:  Link

Juni 2016 / Stellungnahme der DGPT zu den vom Gemeinsamen Bundesausschuss am 16.06. 2016 beschlossenen Änderungen der Psychotherapie-Richtlinie

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 16. Juni 2016 gravierende Änderungen der Psychotherapie-Richtlinie (PT-Richtlinie) beschlossen.

Die DGPT beleuchtet in einer Stellungnahme ausführlich die Fakten und die politischen Hintergründe der Beschlussfassung.

PDF Download der überarbeiteten (13.07.2016) Stellungnahme der DGPT (Änderungen zu Kap. 3 – Akuttherapie sind kursiv gesetzt).

 PDF Vorabversion der PT-Richtlinie (v. 16.06.2016)  – noch nicht in Kraft!

 PDF Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses über eine Änderung der Psychotherapie-Richtlinie: Strukturreform der ambulanten Psychotherapie

 PDF Tragende Gründe zum Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses über eine Änderung der Psychotherapie-Richtlinie: Strukturreform der ambulanten Psychotherapie

PDF KBV - Reform der Psychotherapie-Richtlinie: Details der Änderungen ab 1. April 2017

Mai 2016 / Die psychotherapeutische Behandlungsbeziehung muss als Teil des persönlichen Kernbereichs der Patienten unantastbar bleiben!

Mitgliederinformation zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) bezüglich der Ermittlungsbefugnisse des Bundeskriminalamtes zur Terrorismusbekämpfung / Dank an unser Mitglied Dipl.-Psych. Jürgen Hardt.

PDF Download der Mitgliederinformation

PDF Download des Hintergrundpapiers "Die gefährdete Grundregel - Konsequenzen aus dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Beschwerde gegen das BKA-Gesetz" von Jürgen Hardt

 Pressemeldung des BVerfG

 Urteil des BVerfG vom 20. April 2016

März 2016 / Interview zur aktuellen Debatte um die Reform der Ausbildung mit dem DGPT Vorstandsmitglied Dipl.-Psych. Georg Schäfer und Dr. Christian Alte (Leiter GAP - Gesellschaft für Ausbildung in Psychotherapie): „Wir wollen Weiterentwicklung, aber Bewährtes und Wertvolles nicht gefährden“

Original veröffentlicht in  Psychotherapeutenjournal 1/2016, erschienen am 16. März 2016, S. 49-56  Link

PDF Download des Interviews

Dezember 2015 / BMG trägt Honorarblockade von Spibu und KBV mit -
Keine Beanstandung des Beschlusses des Erweiterten Bewertungsausschusses vom 22.09.2015

Am 22.September 2015 haben sich Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und GKV-Spitzenverband (Spibu) im Erweiterten Bewertungsausschuss (E-BA) auf eine Anpassung der Honorare im Bereich Psychotherapie geeinigt. „Jedoch entspricht die Höhe der Honorare, selbst nach der sehr moderaten Honoraranpassung (+2,7%), bei weitem nicht den Honoraren der vom Bundessozialgericht als vergleichsrelevant angesehenen Facharztgruppen“, betont die Vorsitzende der DGPT, Dr. med. Beate Unruh.

Die DGPT kritisiert die zurückhaltende Einstellung des BMG und rät ihren Mitgliedern, konsequent den Weg des Widerspruchs einzuschlagen.

PDF Download der Pressemeldung

November 2015 / 12 Verbände fordern "Unverzichtbare Praxisinhalte für eine Reform der Psychotherapeutenausbildung"

Mehr als 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchten am 05.11.2015 in Berlin die Diskussionsveranstaltung "Reform des PsychThG - Unverzichtbare Praxisinhalte für die psychotherapeutische Aus- und Weiterbildung" - veranstaltet von 12 Ausbildungs-, Fach- und Berufsverbänden. Im Rahmen der Veranstaltung wurde ein von den teilnehmenden Verbänden erarbeitetes Positionspapier zu den Mindestvoraussetzungen für die Umsetzung der Forderungen des 25. Deutschen Psychotherapeutentages zur Reform der Psychotherapieausbildung vorgestellt. Die Verbände fordern darin zum Schutze der Qualität der Versorgung und zum Schutze der PatientInnen: (1) Ausreichende Praxisanteile im Hochschulstudium der Psychotherapie, einschließlich einer gesicherten Finanzierung der Anleitung durch fachkundige Lehrkräfte, (2) Gesicherte Finanzierung der ambulanten Weiterbildung und der an der Weiterbildung beteiligten Einrichtungen.

PDF Download des Positionspapiers

Oktober 2015 / Personalia - Neuer Geschäftsführender Vorstand gewählt

Berlin, 2. Oktober 2015 – Die Mitglieder der DGPT haben auf der 66. Jahrestagung in Berlin (1. – 4. Oktober 2015) einen neuen Geschäftsführenden Vorstand gewählt. Neue Vorsitzende ist die bisherige Stellvertretende Vorsitzende Dr. med. Beate Unruh, die sich für das Vertrauen der Mitglieder bedankte. „Die großen Herausforderungen, mit der sich die psychoanalytisch begründeten Verfahren in Deutschland konfrontiert sehen, können nur gemeinsam von Ärzten und Psychologischen Psychotherapeuten in der DGPT gemeistert werden. Ich rufe deshalb alle Mitglieder der DGPT auf, solidarisch unsere Interessen bei den Diskussionen um eine angemessene Honorierung aber auch bei der Diskussion um die Novellierung des Psychotherapeutengesetzes bzw. zur Anpassung der ärztlichen Weiterbildungsordnungen zu vertreten. Darüber hinaus wird es weiterhin von großer Bedeutung sein, auch die besondere gesellschaftspolitische Bedeutung der Psychoanalyse verstärkt durch unsere Beiträge in den Bereichen Soziales und Kultur zu verdeutlichen“, sagte die Vorsitzende. Das Ziel der DGPT sei es weiterhin, auch in der Kooperation mit anderen psychotherapeutischen Fachgesellschaften und Verbänden, die bedarfsgerechte Versorgung der Patienten, aber auch die Schaffung gerechter und angemessener materieller Rahmenbedingen für ärztliche und psychologische Psychoanalytiker in Deutschland zu gewährleisten.

Der frühere Vorsitzende und bisherige Stellvertretende Vorsitzende, Dr. med. Bernhard Janta, ist nach sechs Jahren turnusgemäß aus dem Geschäftsführenden Vorstand ausgeschieden. Der bisherige Vorsitzende der Sektion „Berufsverband der Psychologischen Psychoanalytikerinnen und Psychoanalytiker (BPP)“, Dr. rer. nat. Dipl.-Psych. Dietrich Munz, ist nach über 10-jähriger Mitgliedschaft im Geschäftsführenden Vorstands der DGPT ebenfalls ausgeschieden, da er zum Präsidenten der Bundespsychotherapeutenkammer gewählt wurde.
Die DGPT bedankt sich bei Herrn Dr. Janta und Herrn Dr. Munz für ihren großen Einsatz in den zurückliegenden Jahren.

PDF Download der Pressemitteilung

Oktober 2015 / Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie (DGPT) im Rahmen der EBM-Weiterentwicklung

Vorschläge zur strukturellen Anpassung des EBM einschließlich seiner Kalkulationsgrundlagen

Die EBM Reform sollte in dem Geiste erfolgen, dass die Gremien der Selbstverwaltung die Verpflichtung zur Honorargerechtigkeit verantwortungsvoll berücksichtigen. Das bedeutet, dass eine erfolgreiche Gestaltung im Rahmen der von den Krankenkassen geforderten Kostenneutralität dieser Reform zwangsläufig mit Umverteilungen einhergehen muss.

PDF Download der Stellungnahme

Pressemeldung der DGPT

Oktober 2015 / Das Bundesministerium für Gesundheit muss den Honorarbeschluss des Erweiterten Bewertungsausschusses vom 22.09.2015 beanstanden / Resolution der DGPT-Mitgliederversammlung vom 2. Oktober 2015

Die DGPT-Mitgliederversammlung begrüßt grundsätzlich die Entscheidung des Erweiterten Bewertungsausschuss zur längst überfälligen Anpassung der Honorare für antrags- und genehmigungspflichtige Psychotherapie. Jedoch entspricht die Höhe der Honorare, selbst nach der sehr moderaten Honoraranpassung (+2,7%), bei weitem nicht den Honoraren der vom BSG als vergleichsrelevant angesehenen Facharztgruppen. Damit verweigern sich offensichtlich KBV und der Spitzenverband der Krankenkassen den notwendigen Anpassungen der Vergütungen für psychotherapeutische Leistungen.

Darüber hinaus wird diese seit vielen Jahren bestehende Honorar­ungerechtigkeit nur für die Jahre ab 2012 geregelt; die ebenfalls notwendigen Korrekturen der Jahre 2010 und 2011 werden im Beschluss nicht behandelt.

Die nun vorgesehene Strukturpauschale führt überdies dazu, dass für gleiche Leistungen unterschiedliche Vergütungen gezahlt werden; für die Berechnung der Auslastung werden weder die probatorischen Sitzungen noch die Gesprächsleistungen (EBM-Kapitel 22/23) berücksichtigt. Damit werden insbesondere Arztpraxen mit einem vergleichsweise geringen Anteil an antrags-und genehmigungspflichtigen Leistungen massiv diskriminiert.

In vollem Umfang werden hingegen Leistungen berücksichtigt, die in kollektivertragsaushöhlenden Selektivverträgen erbracht werden, ohne der Psychotherapie-Richtlinie zu entsprechen. Dies führt faktisch zu einer Subventionierung von Selektivverträgen zu Lasten des Kollektivvertrages.

Die Mitgliederversammlung der DGPT appelliert daher an das Bundes­ministerium für Gesundheit, den Beschluss des Erweiterten Bewertungsausschusses vom 22.09.2015 zu beanstanden.

PDF Download der Pressemitteilung

Kontakt:

Dr. Felix Hoffmann

 Felix.Hoffmann (at) dgpt.de

September 2015 / Informationen zum Honorar / Aktueller Beschluss des Erweiterten Bewertungsausschusses vom 22.09.2015

Die KBV und der GKV-Spitzenverband konnten sich lange nicht auf eine gemeinsame Vorgehensweise hinsichtlich der längst überfälligen Anpassung der Honorierung der psychotherapeutischen Leistungen einigen. Aus diesem Grunde wurde der Erweiterte Bewertungsausschuss angerufen, dessen Vorsitzender (Prof. Wasem) nicht selten schon den Ausschlag gegeben hat.

Nun haben sich KBV und GKV-Spitzenverband auf eine Beschlussfassung geeinigt, die zwar grundsätzliche Honorarsteigerungen vorsieht, allerdings in einer vergleichsweise beschränkten Höhe, welche die Entwicklung in den korrespondierenden Facharztbereichen nicht widerspiegelt. Gleichzeitig wurde eine neue Zuschlagsregelung (Stichwort: „Strukturpauschale") in das Honorarstrukturgefüge eingeführt, welche u.E. bemerkenswerte Folgen haben könnte. Diese werden wir im Anschluss an die folgende Pressemeldung der KBV für Sie analysieren.

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Juli 2015 / Interview mit Dr. rer. nat. Dipl.-Psych. Dietrich Munz, Präsident der Bundes­psycho­therapeuten­kammer: „Der Blickwinkel ist ein anderer“

 Link zum Deutschen Ärzteblatt

April 2015 / Auf dem 26. Deutschen Psychotherapeutentag (DPT) ist Dr. Dietrich Munz (Präsident der LPK Baden-Württemberg) mit überzeugender Mehrheit zum neuen Präsidenten der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) gewählt worden.

Dies ist das  Ergebnis seiner politischen Erfahrung, seiner qualifizierten und seriösen Vertretung der Profession in vielen Sachfragen, aber auch seiner persönlichen Differenziertheit, Offenheit und Überzeugungskraft. Wir freuen uns sehr, dass erneut ein Mitglied der DGPT ein so wichtiges Amt bekleidet. 

Als neue Vizepräsidenten wurden Dr. Nikolaus Melkop (Präsident der LPK Bayern) und Peter Lehndorfer (Mitglied im Vorstand der LPK Bayern) berufen. Zum Beisitzer bestimmte der DPT Frau Dr. Andrea Benecke (Vizepräsidentin der LPK Rheinland-Pfalz) sowie Herrn Dr. Wolfgang Schreck (Mitglied im Vorstand der LPK Nordrhein-Westfalen). Auch ihnen übermitteln wir unsere Glückwünsche zur Wahl und verbinden damit den Wunsch nach einer erfolgreichen Arbeit und einer guten Kooperation in der Zukunft. 

Am Vorabend des 26. DPT war Prof. Dr. Rainer Richter als Präsident der BPtK von Gesprächspartnern und Vertretern aus Politik, Kammern und Verbänden verabschiedet worden. Dabei wurden übereinstimmend seine großen Verdienste für die Entwicklung der psychotherapeutischen Heilberufe PP und KJP im Laufe der 10 Jahre seiner Amtszeit gewürdigt. Dieser Wertschätzung  schließen wir uns gerne an. Auch die DGPT, vertreten durch die Vorsitzende, hat ihm deshalb auf dem 26. DPT noch einmal persönlich für die nicht immer konfliktfreie, aber konstruktive und erfolgreiche Zusammenarbeit gedankt.     

 

Susanne Walz-Pawlita, Dr. Beate Unruh, Dr. Bernhard Janta

April 2015 / DGPT fordert: Angemessene Vergütung psychotherapeutischer Leistungen in der GKV

Gemäß § 87 Abs. 2c Satz 6 SGB V haben die Bewertungen für psychotherapeutische Leistungen im Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) eine angemessene Höhe der Vergütung je Zeiteinheit zu gewährleisten. Die Vergütung der psychotherapeutischen Leistungen ist aber im Vergleich zur Gesamtgruppe der Leistungserbringer seit 2009 nur geringfügig gestiegen. Eine professionelle Praxisführung ist damit immer weniger finanzierbar.

PDF Download der Mitteilung

Februar 2015 / Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie (DGPT) zum Entwurf der Bundesregierung (Kabinettsentwurf) des GKV-Versorgungsstärkungsgesetzes (GKV-VSG) hinsichtlich seiner Auswirkungen auf die Ambulanzen der anerkannten Ausbildungsstätten / Institute nach § 6 PsychThG

PDF Download der Stellungnahme

Januar 2015 / Wir trauern um die französische Psychoanalytikerin und Journalistin

Elsa Cayat

geb. 09.03.1960

die am 07. Januar 2015 beim Attentat auf die Redaktion der französischen Satire-Zeitschrift Charlie Hebdo ermordet wurde.

Die Süddeutsche Zeitung schrieb am 11. Januar 2015:

„Als renommierte Psychoanalytikerin hat Elsa Cayat Bücher verfasst, deren Themen von der Shoa über Sexualität bis zum Eltern-Kind-Verhältnis reichten. Bei Charlie Hebdo schrieb sie eine Kolumne mit dem Titel "Charlie Divan", in der sie die Leser ironisch auf die Psycho-Couch legte. Elsa Cayat ist die einzige Frau unter den Toten. Zwar sollen die islamistischen Attentäter laut Zeugenaussagen gerufen haben: "Wir erschießen keine Frauen!" Doch eine Freundin der Getöteten vermutete nun in einem Interview, Elsa Cayat musste trotzdem sterben, weil sie Jüdin war.“

 

Der Geschäftsführende Vorstand

September 2014 / „IDENTITÄTen“ - 65. Jahrestagung DGPT vom 26. bis 28. September 2014 in Lindau am Bodensee

Mit dem Tagungsthema „IDENTITÄTen“ stellt die DGPT bei ihrer 65. Jahrestagung die Vielfalt dieses Themas an der Schnittstelle zwischen individueller Entwicklung und sozialer, kultureller und (berufs-) politischer Umgebung dar. Besondere Berücksichtigung finden dabei psychoanalytische Konzepte.

PDF Download der Presseinformation

August 2014 / Aktionstag Psychotherapie am 25. September 2014 in
Berlin

Aufruf des Geschäftsführenden Vorstandes der DGPT zur Protestaktion der im „Gesprächskreis II“ (GK II) zusammengeschlossenen psychotherapeutischen Verbände in Kooperation mit in der „Ständigen Konferenz ärztlicher psychotherapeutischer Verbände“ (STÄKO) vertretenen Verbände am 25.09.2014 in Berlin.

PDF Download des Beitrags

Juli 2014 / Diskussion um die Honorare für psychotherapeutische
Leistungserbringer

Die Überprüfung der Angemessenheit der Höhe der Vergütung psychotherapeutischer Leistungen durch den Bewertungsausschuss ist zuletzt für die Jahre 2007 und 2008 erfolgt.

Der Erweiterte Bewertungsausschuss hat nun endlich (nach langen Jahren des Forderns, dies endlich zu tun) am 18. Dezember 2013 beschlossen, dass die Überprüfung bis zum 30. Juni 2014 vorzunehmen sei. Wie wir nun erfahren, waren die Mitglieder des Erweiterten Bewertungsausschusses in ihrer letzten Sitzung nicht in der Lage, einen entsprechenden Beschluss zu fassen. Der Hintergrund scheint zu sein, dass die Kassenärztlichen Vereinigungen für die Folgekosten dieser Anpassung keine Rückstellungen gebildet haben und die aktuellen Facharzthonorare mit den Ausgleichszahlungen nicht belastet werden sollen.

Die DGPT hat in einem Offenen Brief an das Bundesministerium für Gesundheit diese Entwicklung kritisiert und Reaktionen eingefordert.

PDF Download Offener Brief

Juni 2014 / Dr. med. Margret Stennes zur Vorsitzenden der Vertreterversammlung (VV) der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Berlin gewählt.

Der Geschäftsführende Vorstand der DGPT gratuliert unserem Mitglied, der Vorsitzenden des Berliner Berufsverbandes Ärztlicher Psychoanalytiker und Psychoanalytikerinnen (BBÄP), Dr. med. Margret Stennes, ganz herzlich zur Wahl der Vorsitzenden der VV der KV Berlin.

PDF Download der Pressemitteilung der KV Berlin

Juni 2014 / ZiPP: Bundesweite Befragung zu den Praxiskosten gestartet

Das „Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung“ (Zi), welches von der KBV und allen KVen getragen wird, hat auch dieses Jahr wieder 36.000 niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten angeschrieben und um Mitwirkung, d.h. um das Ausfüllen des ZiPP -Fragebogens mit Hilfe des jeweiligen Steuerberaters, gebeten. ZiPP bezeichnet die jährliche Erhebung des Zi in Form einer „repräsentativen Längsschnittstudie zur Kosten- und Leistungsstruktur in Arztpraxen“. Die Befragung liefert der KBV wichtige Daten für die jährlichen Honorarverhandlungen mit den Krankenkassen.

PDF Download der Mitteilung

PDF Informationen zum Zi-Praxis-Panel 2014 der KBV

Juni 2014 / Lange Nacht der Wissenschaften in Berlin

Am 10. Mai. 2014 nahmen acht Berliner Psychoanalytische Institute zusammen mit der International Psychoanalytic Universitiy (IPU) erstmalig an der diesjährigen Langen Nacht der Wissenschaften Berlin und Potsdam teil. Die Veranstaltungen fanden großen Zuspruch.

PDF Download des Berichts

Juni 2014 / Stellungnahme der DGPT zum aktuellen Schreiben des BDPM an die Fachärzte für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie 

Ende Mai hat der „Bundesverband Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (BDPM) e. V.“ verschiedenen Fachärzten für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie ein Werbeschreiben zur Mitgliedergewinnung zugeleitet.

U.a. unterstellt der Verband „nicht-ärztlich/ärztlich gemischten Verbänden“, zu denen auch die DGPT gehört, eine grundsätzlich durch Psychologische Psychotherapeuten majorisierte Entscheidungsfindung in den Vorstandsgremien.

Die DGPT hat dazu eine Stellungnahme verfasst, die unterstreicht, dass der o.g. Verband die Realität eines diskussionsfreudigen und die Unterschiede zwischen Ärzten und Psychologischen Psychotherapeuten nicht verwischenden gemischten Verbandes beider Berufsgruppen nicht kennt oder bewusst sinnentstellend vermittelt.

PDF Download der Stellungnahme

Mai 2014 / Stellungnahme der DGPT zum G-BA-Beschluss bezüglich der Anrechnung der psychiatrischen Institutsambulanzen in der Bedarfsplanung

Am 17. April 2014 hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) den Beschluss gefasst, dass psychiatrische Institutsambulanzen (PIA) nach § 118 SGB V mit einem Faktor von 0,5 auf die Bedarfsplanungsgruppe der Psychotherapeuten anzurechnen sind.

Dazu erklärt die Vorsitzende der DGPT, Frau Dipl. Psych. Susanne Walz-Pawlita: „Wir fordern eine Revision dieses Beschlusses, da er erheblich negative Auswirkungen auf die psychotherapeutische Versorgung haben wird.“

Das Diagnose- und Leistungsspektrum der PIA sei überaus heterogen und unterscheide sich deutlich vom Leistungsgeschehen im sonstigen ambulanten Bereich. Damit gefährde der Beschluss des G-BA die ambulante Versorgung im Bereich Psychotherapie auch in den Regionen, die gemeinhin als strukturschwach gelten.

„Wir erwarten durch den Beschluss und die damit einhergehenden, absehbaren Verringerungen der Niederlassungsmöglichkeiten für ambulant arbeitende Ärztliche und Psychologische Psychotherapeuten eher eine Verschlechterung der bisher schon schwierigen Wartezeitensituation“, bekräftigt Susanne Walz-Pawlita.

Die DGPT appelliert nachdrücklich an das Bundesministerium für Gesundheit sowie an den Gemeinsamen Bundesausschuss, diesen Beschluss zu revidieren.

 

PDF Download Schreiben an das BMG

PDF Download Schreiben an den G-BA

März 2014 / Brief von DGPT, bvvp und VAKJP an das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) bzgl. des Verzichts auf die Veröffentlichung der Daten zur Kostenerstattung gem. § 13 Abs. 3 SGB V

Das BMG veröffentlichte bisher quartalsweise die GKV-Ausgabenzahlen gemäß der Statistik nach dem Vordruck KV 45 (kurz KV 45).

Das BMG hat nun auf Nachfrage der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) erklärt, dass die Erfassung und Veröffentlichung dieser Daten nicht mehr notwendig sei. Sie begründeten den Entschluss, die Zahlen zu streichen, mit der fehlenden Nachfrage seitens der Krankenkassen.

Die o.g. Verbände haben das Bundesministerium für Gesundheit nachdrücklich aufgefordert, diese Regelung umgehend wieder zu ändern und damit die Krankenkassen anzuhalten, diese Daten, wie bisher, im Rahmen der KV 45 öffentlich bereit zu stellen.

PDF Download des Schreibens

Februar 2014 / Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie (DGPT) e.V. zum Beratungsthema „Systemische Therapie bei Erwachsenen“ im Ausschuss Methodenbewertung des G-BA

Die Deutsche Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie (DGPT) e.V. ist ein Berufs- und Fachverband mit über 3.350 Mitgliedern und 56 Aus- und Weiterbildungsinstituten (in den Vertiefungsfächern Analytische Psychotherapie und Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie bzw. in den Zusatzgebieten Psychoanalyse und fachgebundene Psychotherapie) mit insgesamt über 1.700 ärztlichen und psychologischen Aus- und Weiterbildungsteilnehmern, der die Belange der psychoanalytisch begründeten Verfahren (Psychoanalytische Psychotherapie und Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie) vertritt. Zum ausgeschriebenen Beratungsthema „Systemische Psychotherapie bei Erwachsenen“ wird im Folgenden unsere Stellungnahme abgegeben, wobei auf die Grundstruktur des von Ihnen versandten Fragebogens Bezug genommen wird.

PDF Download der Stellungnahme

Februar 2014 / Stellungnahme der DGPT zur zeitnahen Erstversorgung und zum Gutachterverfahren

In verschiedenen Gremien der Gesundheitspolitik und Berufsverbände werden derzeit Überlegungen zu einer Verbesserung der psychotherapeutischen Versorgung entwickelt. Diese beinhalten zum einen eine Verbesserung der zeitnahen Erstversorgung, auch zur Vermeidung von stationären Aufnahmen und Chronifizierungen im Bereich psychischer Erkrankungen und mögliche Veränderungen der Psychotherapie-Richtlinien.

Angesichts der wachsenden Zahl von AU-Tagen und Frühberentungen aufgrund psychischer Erkrankungen sieht die DGPT die Notwendigkeit, sich am Diskussionsprozess zur Weiterentwicklung der Rahmenbedingungen für psychotherapeutische Behandlungen zu beteiligen und hat eine Gruppe aus erfahrenen Mitgliedern und Gutachtern zur Mitarbeit an diesem Projekt gewonnen. In unserer gemeinsam mit der VAKJP und dem bvvp im Dezember 2013 verfassten Stellungnahme zum GKV-Positionspapier (http://dgpt.de/aktuelles/mitteilungen/#c831)  haben wir die Grundlinien unserer Positionen dargelegt. Mit der nun vorgelegten eigenen Stellungnahme wollen wir weitere Überlegungen zu den o.g. Problemfeldern darlegen.

PDF Download der Stellungnahme

Februar 2014 / Dr. Dietrich Munz,  Mitglied des Geschäftsführenden Vorstandes der DGPT, als Präsident der Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg wiedergewählt

Die neu gewählte Vertreterversammlung der Kammer wählte in ihrer konstituierenden Sitzung am 08. Februar 2014 den neuen Kammervorstand und die Vertreterinnen und Vertreter in die Kammergremien sowie die Landesdelegierten des Deutschen Psychotherapeutentages.

Weiter unter

 http://lpk-bw.de/archiv/news2014/140211_vv_vorstandswahl_gremienvertreter.html

Die DGPT gratuliert allen Gewählten und wünschen ihnen viel Erfolg und Ausdauer.

gez. Geschäftsführender Vorstand der DGPT